Dienstag, 14. Mai 2013

Bilder 3

und jetzt für die weniger Lesefreudigen unter euch mal wieder nur Bilder































Montag, 13. Mai 2013

Reise Wirr-Warr nach Ayutthaya

Irgendwie bin ich mir nie sicher wie die Gruppen in den Reisebussen ausgesucht werden, es gab in Don Sak, auf der anderen Seite der Fähre, drei Busse allein nach Bangkok.
Ich landete mit einem Dutzend anderer in einem Expressbus, der wohl das doppelte des normalen Transfers kostet. Wir bekamen einen Snack mit Getränk am Anfang der Fahrt sowie hielten für ein all you can eat Buffet das im Preis inbegriffen war. Unsicher ob es ein mit Schlafmitteln versetztes Mahl war um uns danach gesammelt auszurauben, gab ich meine Position durch und fotografierte sicherheitshalber das Nummernschild des Busses. Dann gab ich mich dem Hunger hin, denn abgesehen von den Keksen lag meine letzte Mahlzeit 10h in der Vergangenheit. Einzig der Film der 20min auf Englisch mit englischen Untertiteln lief bis irgendein Dummkopf für die Hälfte der thailändischen Reisenden umgestellt und Untertitel ausstellte, war nicht den unbezahlten Aufpreis wert.
Zu meiner Verwunderung kam dieser Bus auch noch 3h bevor der andere ankommen sollte an, was die Pläne aller die ähnlich überrascht waren wie ich weil wir kein Wort Thai können etwas durcheinanderwarf.
Ich kam also an, auf einem riesigen Busbahnhof an, umzingelt von gierigen Taxifahrern und musste Pläne schmieden wie es weiterging und wohin. Der Taxifahrer erntete von mir ein ungläubiges lachen, fast schon Auslachen, und Kopfschütteln über den 6 fachen Taximeterpreis, und ich entschloss mit den öffebtlichen Bussen zu fahren.
Mein dank geht diesmal nicht an eine regionale Gottheit sondern an Google sowie die Leute die mich durch das Labyrinth aus Verkaufsständen allerlei Kram gelotst haben, bis ich schliesslich eine Art kollektive Riesenhaltestelle und Abstellplatz über Nacht  für ein Haufen Busse fand und vor meiner Haltestelle mit der Nummer 3 wartete. Noch über eine Stunde bis der Bus kommt, was mich jedoch nicht störte, da ich auch Lange aber nur woanders warten musste wenn ich ein Taxi genommen hätte.
Nach einer kleinen Stärkung ging es früher als erwartet los für 6,5 Baht (statt 900 mit dem Taxifahrer), ich wurde jedoch ans falsche Ende der Khaosan Road gebracht, weshalb ich etwas weiter laufen musste.
Es hies ich soll an das Touristenbüro kommen, ich könnte dort warten und werde abgeholt. Nirmand rechnete damit dass ich so viele Stunden dort gegenüber der Polizeistation verbrachte und das Büro geschlossen blieb...
Ich war also übermüdet, nach 1km mit dem Gepäck genervt und durch die Hitze verschwitzt sowie ich musste seit 2h auf Toilette und hoffte dass ich im Büro gehen konnte, sobald es öffnet.
Fast pünktlich wurde ich abgeholt und wieder zur Khaosan Road zu meinem Bus gebracht (-.-') wo ich dann nach 30 minuten Fahrt eine Toilettenpause bekam. Nach 4h war das Toilettenproblem gelöst, fehlte nur noch die unbändige Müdigkeit, die mich in ruhigen Momenten zu übermannen drohte.
Viel schneller als gedacht und mit zwei Koreanerinnen plaudernd kam ich dann nach 90 minuten schon an, und wurde mit einem amerikanischen Paar zum Hostel gelassen.
Das Zimmer überraschte mich, da ich das allergünstige wollte, bekam aber das bisher luxuriöseste mit Klimaanlage (ich werde heute abend sooooooo gut schlafen können), Toilette mit automatischer Spülung, sowie Warmwasser-Dusche. Auch die Betten bieten Platz für 3-4 Personen, ich kann mich also in Herzenslust ausbreiten.
Zwiespältig stehe ich dem Raum gegenüber da jemand mein Lieblingsbuch Shantaram in meiner Hasssprache Französisch hat stehen lassen, ist das jetzt ein gutes Zeichen, ein schlechte Zeichen oder machen sich die Götter gar lustig über mich? Ich beschloss Tempel zu besuchen, jedoch kostenpflichtige nur von aussen zu fotografieren.
Nach knapp über einer Stunde schlaf träumte ich dass ich mich wundere warum der Wecker nicht klingelt, und ob ich den halben Tag verschlafen habe im den wohltemperierten und fast Moskitolosen Raum. Ich schsute aufs Handy und stellte fest, dass ich einige Minuten vorher aufgewacht bin. Ich wache wirklich auf, schaue auf die Uhr und staune nicht schlecht als auf die Minute die selbe Uhrzeit wie im Traum angezeigt wird. Ich lege mich noch ein wenig hin bis der Wecker läutet und denke über die Macht der Suggestion nach über die ich im Bus in Thorsten Haverners Buch gelesen hatte... ich schlafe wieder in der kurzen Zeit bevor der Wecker klingelt. Also Fahrrad gemietet, und nach einem Mittagessen die Gegend erkundet.
Ayutthaya scheint aus Tempeln und Tempelruinen zu bestehen.
Nirgends habe ich Internetempfang, hier und da mal ein offener Hotspot. Das Fahrrad ist mir viel zu klein, wurde jedoch maximal hochgeschraubt dass meine Füsse einigermassen entspannt auf den Boden kommen, jedoch strengt die Haltung den Rücken an ind meine Knie stossen fadt an den Lenker. Nach ca 10km in der Hitze und total übermüdet stelle ich fest immer dieselben Leute zu sehen in immer anderen Rollen: ein sehr beleibter, junger Thai mit Tooffrisur, ein junger Thai mit moderner Kleidung, falls er nicht gerade in Arbeitsuniform ist, eine junge schlanke Frau, eine ältere an der gesunden, oberen BMI Grenze sowie ein älterer Mann mit Bauch und dicken Lippen. Dass ich mir Gesichter schlecht merken kann ist kein Geheimnis, jedoch verfolgen mich diese Thai Grundtypen und ich kann sie wirklich so schlecht auseinanderhalten wie Pinguine gkeicher Art oder ich bin in einer Art Trueman Show...
Ich beschliesse das Sightseeing zu unterbrechen und noch eine Stunde Schlaf nachzuholen, ich habe das wichtigste ohnehin schon gesehen in der wie eine Insel von Flüssen umgeben Stadt der 1000 Tempel und will auf den Nachtmarkt, morgen geht es früh raus zur nächsten Reise nach Sukhothai, die deutlich länger wird, fast wie von Koh Samui nach Bangkok.
Fit und beinahe schon dem verringerten Schlafbedürfnis gerechtwerdend fühlte ich mich fast ausgeachlafen um eine neue Runde auf dem Rad zu starten, merkte nach der Pause extrem wie mir der Hintern vom gefederten, aber sehr harten Sattel wehtat.
Was mir sehr stark auffält ist die sich ändernde Mentalität der Leute gegenübern den Südthailändern, was sich auch auf die Touristen auswirkt, vielleicht sind die Regenwaldtouristen aber schon von Natur aus anders als die der Strände und Inseln.
Da mein Sightseeingkarte von hier Mist ist, und Strassen nur grob andeutet, muss ich per Handy navigieren, was mich durch Zufall an 2 interessanten Märkten vorbeibrachte, einer davon der Nachtmarkt den ich suchte, jedoch auf der Karte ganz woanders eingezeichnet war.
Während ich angestrengt auf der Tourikarte meine Position zu bestimmen, sah ich wohl so hilfsbedürftig aus, dass mich ein Thaipäärchen mitsamt meinem Rad ans Hostel brachte, auf jeden Fall sehr nette Leute und die Frau war eine der wenigen Thais die gut englisch konnte.
Hier wird erstmal das Essen vom Markt gegessen und ich bemerke eine leichte Röte in negativer Form meines Unterhemdes das ich anhatte und mir viel auf, dass ich die Sonnencreme ganz vergessen hatte... Glücklicherweise ist meine Bräune von den 4 Sonnentagen auf Samui fast schon fortgeschritten genug un es komplett aufzufangen

Auch auffallend ist das unbändige Verlangen nach salzigem Essen, um den Elektrolytverlust auszugleichen

Sonntag, 12. Mai 2013

Abschied von Samui

Ich sitze am Pier von Nathon und warte auf mein Schnellbot ans Festland. Zurück nach Bangkok um nach wenigen Stunden Aufenthalt weiter nach Ayutaya zu reisen. Zwei Tage liegen vor mir in denen ich nicht weiss welche sanitären Verhältnisse mich unterwegs erwarten, nur dass der Weg wohl an meinen Kräften zehren wird, und ich zwar 2 Nächte spare, jedoch trotzdem kaum entspannt ankomme, sofern ich nicht vor Übermüdung und Erschöpfung in dem Bus der Bankok verlässt die lange Fahrt verschlafe.
Aus Angst vor Diskussionen mit unehrlichen Rollervermietern, die mir Schäden anhängen wollen die vorher da waren, kam ich deutlich zeitiger ans Pier um meine Fähre nicht zu verpassen. Ein oberflächlicher Rundumblick und die Sache war gelaufen. Fast schon ein wenig enttäuscht aber massiv erleichtert, entsann ich mich, dass es letztes Jahr eigentlich immer gut lief und ich den Leuten gegenüber trotz den Geschichten und Warnungen in Reiseführern nicht pauschal misstrauisch gegenüberstehen sollte. Noch 90 Minuten bis zur Überfahrt, ich Beobachte Ratten, die sich in den niedrigen grünen Pflanzen verstecken, welche mit ihren violetten, trichterförmigen Blüten die Hälfte der Fläche zwischen Strasse und Meer einnehmen. Die andere Hälfte des Sandstrands gehört den Krabben, welche im angeschwemmten Abfall nach Essbarem suchen und bei erfolgreichem Fund flink in ihren Löchern verschwinden.
Die letzten Tage waren grossartig, und das Wetter versucht mir mit seinen dunkeln Wolken und gelegentlichem Nieselregen den Abschied zu erleichtern.
Seit meinem letzen Text ist einige Zeit vergangen, ich bin gut 400-500km auf der Insel gefahren und 1/3 davon war sogar mit 3 Personen, da ich die beiden Engländerinnen zum Sightseeing und Geocaching mitnahm.
Ab jetzt werde ich das Meer gegen Dschungel eintauschen, solange ich in Thailand bleibe und bin mehrbals nur Gespannt.
Lansam füllt sich der Wartebereich wieder, ein deutschsprachiges Pärchen sowei ein seltsames Paar aus einem übergewichtigen Europäer und einer fahlen, abgemagerten Thaifrau mit androgynem Gesicht, welches durch seine emotionslosigkeit Maskenhaft und unnatürlich wirkt und mich an der "Frau" als genetisches Geschlecht zweifeln lässt, haben sich in den überdachten Bereich gesetzt.
Allgemein habe ich bei der letzten Konstellation der Nationen Zweifel an der emotionalen Grundlage dieser Beziehung.

Wasserfälle, traumhafte Strände, Elefanten, Aussichtspunkte und Geocaches als Reiseführer. Ein wenig nostalgisch blicke ich zurück auf die vergangenen Tage wie auf einen Urlaub an den man sich erinnert während der Alltag einen schon längst wieder in seine grauen Fesseln der Belanglosigkeit und stur wiederholenden Tagesabläufe festgeschnallt hat, wohlwissend dass es erst der Anfang meiner Reise ist.
Die Engländerinnen sind schon vor mir Abgereist da die Buchung auslief und sie 2 weitere Tage in einem günstigeren Zimmer eines belebteren Ortes, der durch sein Nachtleben mehr Singles anzieht als unser romantischer Pärchenstrand, verbringen, bevor es nach Hause geht.
Noch eine Stunde....

Donnerstag, 9. Mai 2013

Sightseeing und Nachtmarkt

Nachdem ich mir diesmal etwas mehr Zeit am Strand gelassen habe, und sich meine Hautfarbe von einer ungesunden Mischung eines bekannten Pommes-Dips (Ketchup mit Mayonaise: rot-weiss) langsam in eine angemessene Bräune wandelt und ich nicht mehr in jeder Sonnenminute fürchten muss gänzlich Hummerfarbe anzunehmen, hat sich mein Tagesablauf heute recht gemütlich gestaltet.
Am Strand selbst habe ich 2 Engländerinnen kennengelernt und ihnen Geocaching als Reiseführer nähergebracht.
Zu Dritt gings auf meinem Roller über Tempel, einem abgelegenen, sehr schönen Strand und 2 Caches die ich zuletzt im Dunkeln nicht finden konnte, diesmal nach einiger intensiver Suche aber fand, auf Sightseeing/Geicaching Tour. Den Tag gestern konnte es bei weitem nicht schlagen, jedoch habe ich trotzdem einiges gesehen und war froh nicht alleine Unterwegs sein zu müssen. Danach ging es noch auf einen kleinen Nachtmarkt, den wir auf dem Weg zum Abendessen gesehen haben. In üblicher Frauenmanier wurde an jedem Schmuck-, Kosmetik- und Kleiderstand angehalten, weswegen das schlendern etwas lansamer sls gedacht vor sich ging. Zu Hause im Bungalow ging ich gerade ans schreiben als das allabendliche Feuerwerk wieder zu sehen war und ich zwar die Kamera dummerweise hab liegen lassen, mit dem Handy konnte ich einen Schnappschuss machen.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Geocaching in Koh Samui

Beim Aufstehen wusste ich es schon, heute wird ein super Tag! Schon das Wetter hatte das potential zu ein guten Tag, ein guter Tag wäre ein bisschen Sonne tanken am Strand, im Meer schwimmen, ein gutes Essen und ein gemütlicher Abend, alternativ Ausgehen. Heute war aber kein guter Tag, heute war ein grossartiger Tag, denn ich habe einiges erlebt und gesehen was einem nur mit Glück oder etwas Insiderwissen vergönnt wird.
Morgens weckte mich die Sonne, nicht mit ihrer Helligkeit, vielmehr trieb sie die Temperatur meines kleinen Holzbungalows dermassen in die höhe, dass ich in einer klassischen finnischen Sauna aufwachte.
Nach einer Stunde am Strand langweilte ich mich, mein krebsroter Rücken, fühlte sich in der Sonne sowieso momentan nicht gut an, so ging ich auf um Essen zu besorgen. Ich as in einem kleinen, abgelegenen Restaurant und kaufte mir noch etwas anderes das ich einpacken lies zum heimnehmen was auch sehr lecker aussah mit Fisch, den ich hier bisher noch nicht gegessen habe. Im Bungalow konnte ich es nicht stehen lassen da es mich so anlächelte das ich es essen musste. Es war sondermassen scharf, dass sogar ich der es gewöhnt war sehr scharf zu essen eine kleine Pause einlegte, ich befürchte diese Mahlzeit brennt zweimal.
Mein weiterer Plan sah vor diesmal durch die bergige Inselmitte auf Entdeckungstour zu gehen, nachdem ich gestern bereits die Strände abgefahren bin. Nachdem ich Google Maps fragte wo es langgeht kam mir die Idee auf Geocachingtour zu gehen (wer nicht weiss was es ist, auf Wikipedia ist ein guter, ausführlicher Artikel), heute ist das Wetter perfekt und besonders in der Fremde ist es ein grossartiger Reiseführer mit vielen Hintergrundinfos, Geschichte und einzigartigen Orten, teilweise so abgelegen dass Touristen extrem selten sind.
Nach ein paar kleineren, weniger spektakulären Caches an einem Tempel, einem Resort und einer schicken Wohnanlage mit schönen Häusern, gepflegten Gärten und den passenden Fahrzeugen in der Auffahrt, die mir wirklich Schwierigkeiten beim Finden bereitet haben, weil ich einfach ein Brett vorm Kopf hatte kamen 3 wirklich grossartige.
Der erste führte einige Kilometer über so steile Steigungen, dass ich angst hatte ich kippe rückwärts um, am ende hatte ich eine so grossartige Aussicht, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Ich stand mitten neben hunderter Libellen die das ganze etwas märchenhaft-surreal erscheinen liessen auf einem Felsen umgeben von Regenwald mit Bananen- und Kokusnusspalmen, Durian-, Papaya- sowie Gummibäumen und einer grossen Anzahl anderer Pflanzen und auch vielen Tieren die ich unterwegs sah wie kleine bunte Vögel, Tausend- und Hunderfüssler und Geckos verschiedenster Farben.
Ich war immer noch beflügelt von der Aussicht dass ich beschloss in 2-3km zum nächsten Aussichtspunktgeocache zu navigieren mit Blick zur Nachbarinsel Koh Phangan. 1,5km Fussweg durch den Moskitodurchseuchten Wald bei über 30ºC war nicht meine Definition von Spass und ich bin schon häufiger offroad mit normalen Strassenrollern gefahren als ich letztes Jahr in Thailand war, also ignorierte ich dezent die meist übertriebenen, bemutternden Hinweise und fuhr die Strasse hoch die grob in die richtige Richtung zeigte.
Schon von Anfang an verliess ich die gepflasterten Wege und kam auf lehmige Pfade mit tiefen, ausgepülten Furchen von den heftigen Regenfällen. Was ich vorher in meinem Optimismus nicht bedachte, ist dass es immer schlimmer kommen kann, so fand ich mich irgendwann auf Schotterwegen mit Ausspülungen so tief dass ich meine Beine nicht zum Abstützen nehmen konnte, einer befahrbaren Rille, kaum grösser als der Reifen und, als ob das noch eine Steigerung bräuchte, Steigungen wie davor auf der Pflasterstrasse als der Roller schon kämpfen musste.
Nach langem Kampf sowie der Hilfe freundlicher Jungs die mit mit einem wesentlich belastbareren Roller entgegen kamen und mich samt Roller ein besonders steiles Stück hochschoben, hier wieder dankeschön Buddah, die Jungs kamen an der einzig wirklich kritischen Stelle zur rechten Zeit zu Hilfe.
Dieser Cache war in eine Café das geschlossen hatte, eine sehr schöne Location, jedoch verständlicherweise bei der Lage und Infrastruktur besucherlos. Die Aussicht war herrlich, die Belohnung dieses Caches war jedoch der Weg selbst, welcher oben angekommen wie eine Last von einem Abfiel, ein harter Kampf den ich ein paarmal in Begriff war zu verlieren, jedoch fiel der Roller kein einziges mal hin, auch wenn es eng wurde und ich blieb unversehrt.
Der Weg verlangte einiges von mir ab, ich brauchte volle Konzentration, mehr Fahrgefühl als ich mit meiner Erfahrung besass und auch Kraft um ihn Stabil zu halten, häufig vor dem Sturz abzufangen und mich fest auf dem Sattel zu halten, der wie ein Rodeo versuchte mich abzuwerfen. Der pfad war streckenweise gepflastert, jedoch nicht komplett, sonder für jede Spur eines Autos ein ca 40cm breiter Streifen, gespickt von tiefen löchern und in der Mitte sowie seitlich wadenhoher Bewuchs.
Euphorisierter als von dem letzten Punkt fuhr ich weiter und hoffte ich komme irgendwie auf eine bessere Strasse, denselben Weg zurückzukehren war auf keinen Fall eine Option.
Leider fiel mir an dieser Station mein Handy mit dem Display auf den harten Boden, weshalb es viele Risse zeigt, jedoch glücklicherweisse noch funktioniert. Hier bemerkte ich auch dass ich auf Reserve fuhr und keinen Handyempfang hatte und der Akku nach einer Steckdose verlangte, was in meiner Lage eine denkbar ungünstige und vermeidenswerte Situation war.
Diesmal ging es bergab und die Strasse war deutlich angenehmer, wenn auch immer nich eine schwierige, gefurchte Lehmstrasse. Nach einer Weile, schneller als gehofft kam ich auf eine gepflasterte Strasse und ich fuhr ohne Motor zwischen 50-70km/h bergab. Erleichtert war ich jedoch erst als ich wieder richtige Häuser sah mit Strommasten und andere Menschen und Fahrzeuge, nicht nur vereinzelt Einsiedler in Waldhütten.
Dann ging alles schnell, Motor an, Hauptstrasse entlang und zur nächsten Tankstelle komplett vollgetankt. Ich kam am komplett gegenüberliegenden Ende der Insel heraus und beschloss bevor die Sonne untergeht und der Akku komplett leer ist noch einen letzten Cache zu bergen. Diesmal ging es nicht allzu weit von der Hauptstrase weg, trotzdem führte mich mein Weg durch Pfützen die die komplette Strasse einnahmen und uneinsehbar waren wie Tief sie sind, teilweise fuhr ich bis zur Fussablage im Wasser bis zu einer sehr abgelegenen Bar die sehr alternativ schien, es lief laut Reggae Musik und die Besucher sowie die Angestellten sahen etwas entspannter aus als üblich. Im gelben Glühbirnenlicht liess sich ein unglücklich über die Schmerzen dreinblickender, europäisch aussehender Mann den rechten Oberarm tattoovieren. Ich wusste dass diese Bar die Pforte zum nächsten Cache ist, stelle meinen Roller ab, grüsste Freundlich und fragte nach der geheimen Mönchs Höhle, wie der Cache hiess. Der Weg ging anstrengende 300m entlang eines Felsenstrandes den ich teils von Stein zu Stein springend, teils an einer Klippe kletternd mit Flip-Flops überwandt. Die Sonne begann den Horizont von Orangetönen in ein tiefer werdendes Rot zu fäben und ein Fischerboot legte vor der Küste an als ich die Höhle erreichte in der ein in der Lehne verzierter Stuhl stand. Vor kurzem lebte hier einige Zeit ein Guru, ursprünglich nutzen sie jedoch Mönche zum meditieren. Eine über 2m hohe Buddahstatue aus Stein zeugt noch davon und sie wird immer noch regelmässig besucht was man an den Gaben und Kerzen erkannte. In der Tat hat dieser Ort eine spirituelle Aura, wehalb ich nachdem ich den Cache gefunden hatte den Sonnenuntergang beobachtete und im Licht meiner Taschenlampe den Rückweg antrat.

Dieser Tag war einer der spektakulärsten und ich bin immer noch aufgedreht davon, ich glaube mehr kann man kaum an Abenteuer herausholen.
Zum Abendessen gab es einen grossen Korb tropischer Früchte, die wie ein süsser Cocktail aus Sonne schmecken, im gegensatz zu den fast noch rohen Imitaten die es Zuhause überteuert zu kaufen gibt und ein kleiner Gecko schaut mir beim schreiben zu. Ich bin froh dass er da ist, hoffentlich erledigt er nachts wenn ich schlafe die Moskitos.
Mit den Bildern mache ich auch Fortschritte, sodass ich später oder Morgen richtige Bilder onlinestellen kann sobald sie hochgeladsn wurden, wehalb es fürs Erste mal wieder nur Handybilder gibt.

Dienstag, 7. Mai 2013

Inseltour

Heute war es so sonnig und heiss wie zuletzt in Bangkok. Nach einem ausgiebiegen Bad im Meer beschloss ich die Insel einmal komplett aussenrum abzufahren und mir die Städte, Strände und die ein oder andere Sehenswürdigkeit anzuschauen. Von einsamen Stränden, übervölkerten Touristenorten und angelegenen Dörfern war alles dabei.
Das absolute Highlight war jedoch der Wasserfall an dessen unterstem Punkt ein kleiner natürlicher Pool ist, in den man wie im Film reinspringen konnte.
Bevor man dort hinkommt gibt es jedoch das volle Programm für Touristen: Elefantenreiten, Offroadquadfahren und Ziplining (Seilbahnfahren). Nach dem in der Sonne recht schweisstreibenden Weg gab es die kühlende Belohnung: eine kleine Runde schwimmen im Wasserfallpool. Am Wasserfall entlang konnte man immer höher steigen bis zum obersten Teil, jedoch führte der Weg über ungesicherte Bambusbrücken, Wurzeln als Treppen, sowie rutschige Steine gemischt mit künstlich angelegten Treppen.
Abends bemerkte ich einen leichten Sonnenbrand auf dem Rücken sowie an einer Stelle zwischen den Brüsten an der wohl keine Sonnencreme war.
Ich traf mich mit Murphy und seinem Kumpel, die gerade zufällig zur selben Zeit in Thailand sind, jedoch länger als ich die Insel geniessen.
Dieser Beitrag ist leider diemal weniger ausführlich, da ich mir wohl nen kleinen Sonnenstich geholt habe und besser ins Bett gehe. Als Vorgeschmack auf wenn es wieder klappt mit den Bildern, lade ich diesmal ein paar Handyfotos hoch, schsut auch die letzten 4 Beiträge an, ich habe Bilder eingefügt sowie eine  Post mit nur Bildern der letzten Tage